Konzept und Entstehung des Schöpfungsgarten St. Elisabeth

 
Verfasserin Maria Thurnherr
Im Frühherbst des Dürrejahrs 2018 veröffentlichte die von der deutschen Bischofskonferenz eingesetzte Arbeitsgruppe eine Anleitung mit dem Titel »Schöpfungsverantwortung als kirchlicher Auftrag mit Handlungsempfehlungen zu Ökologie und nachhaltiger Entwicklung für die deutschen (Erz)Diözesen«. Die betreffenden Handlungsempfehlungen bekräftigen den Auftrag, als Christinnen und Christen Verantwortung für den Umgang mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen und unseren Mitgeschöpfen wahrzunehmen und auf eine gerechte Verteilung der Ressourcen zwischen den heute lebenden Menschen und künftigen Generationen zu achten [sic!]. Der Klimawandel, der steigende Verbrauch erschöpfbarer Ressourcen, die Umweltverschmutzung und der Rückgang der Artenvielfalt gaben Anlass, dass auch wir uns der Notwendigkeit stellten und uns von eben diesen zehn Handlungsempfehlungen auch im Hinblick auf die Möglichkeiten des Umweltschutzes ermutigen und leiten ließen. Wir wagten uns 2018 an die Aufgabe, das Grundstück um das Kirchenschiff und das Gemeindezentrum als erklärten Teilbereich der Schöpfungsverantwortung in den Blick zu rücken. Im Bewusstsein unserer Vorbildfunktion und unserer Verantwortung für die Schöpfung galten unsere Überlegungen somit dem Versuch, mit entschiedenem kirchlichem Handeln entsprechende Bemühungen bei der Anlage und dem Umgang mit der vorhandenen Grünfläche zu verwirklichen. Mit den planerischen, konzeptuellen und organisatorischen Vorabarbeiten von 2018 entstand daraus in den folgenden Jahren bis heute schrittweise der Erfahrungs- und Begegnungsraum unseres Schöpfungsgartens. Neben der eigentlichen ökologischen Aufwertung im Zuge der Gartengestaltung möchten wir mit unterschiedlichen Informationsangeboten vor Ort, aber auch darüber hinaus sowohl im Austausch und im Gespräch als auch mit weiteren Bildungsangeboten die Möglichkeit schaffen, an und in unserem Schöpfungsgarten selbst einen Eindruck von den Zusammenhängen der Natur zu gewinnen.
 
Dieser Begleittext stellt die einzelnen Elemente näher vor. Er lädt Sie zum Aufenthalt und zum Kennenlernen der Naturnähe, zum Wahrnehmen des Lebens ein – der Pflanzen und der Gartenbewohner und vermag Sie mitunter darin zu bestärken, Impulse und Anknüpfungspunkte für die eigene Praxis zu entdecken.
 
  1. Wildsträucher
  2. Wiese
  3. Hecke
  4. Wildbienenschutz – Bogenbeet
  5. Nisthilfen / Tränken für Wildtiere
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Das Gesamtdokument zum Herunterladen: 
Unser Dank gilt:
  • Pfarrer Georg Lichtenberger,
  • der Erzdiözese Freiburg und der Kommission des Hundertfüßer Programms,
  • den Kooperationspartner in beratender Funktion des NABU und des BUND, der Diplom-Biologin Annemarie Radkowitsch sowie dem Umweltamt der Stadt Pforzheim,
  • der Caritas Gärtnerei, namentlich insbesondere Herrn Dunz, sowie der Bioland-Gärtnerei für Kräuter und Wildpflanzen Strickler als auch der Staudengärtnerei Gaißmaier,
  • Herrn Günther Schröpfer
  • Frau Monika Schröpfer nebst allen Erzieherinnen und unseren Kleinsten des Kindergarten St. Elisabeth,
  • unserer Gemeindereferentin Barbara Ulmer und damit verbunden ganz besonders den Erstkommunikantinnen und Erstkommunikanten,
  • den Firmandinnen und Firmanden,
  • unserem Apfelbaumpaten Andreas Köhler,
  • allen am Netzwerk mit der Gustav-Heinemann-Schule Gärtnernden und Gartenbesuchenden, und im Besonderen Herrn Tempel,
  • Herrn Pavletta vom Bürgerhaus Buckenberg Haidach und Herrn Kaspar
  • allen Gemeindemitgliedern, die sich in unterschiedlichster Weise mit (Krokus-)Spenden und mit der Übernahme unterschiedlichster Aufgaben einbrachten, sowie allen Gemeindemitgliedern, welche die Impulse in unser alltägliches Leben und in das Private mitnehmen und vorleben.
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