Jugendliche empfangen das Sakrament der Firmung

Derzeit werden viele Jugendliche in der Pfarrei Herz Jesu Pforzheim gefirmt. So spendete Pfarrer Dominik Albert - im Auftrag von Erzbischof Stephan Burger - das Sakrament der Firmung Jugendlichen aus Sankt Antonius, Sankt Bernhard und der „Heiligen Familie“ in einem gemeinsamen Gottesdienst in der Sankt-Antoniuskirche in Pforzheim.

Quelle: Silke Fux

„Wer hat schon einmal ein Samenkorn beobachtet?“, wollte der Pfarrer von den Jugendlichen wissen und bezog sich auf das Gleichnis vom Sämann. „Das Samenkorn ist völlig unspektakulär. Es geschieht lange nichts“, gab sich der Seelsorger die Antwort selbst.  Und dies in einer Zeit, in der, wenn eine Nachricht auf Social Media nur fünf Minuten unbeantwortet bliebe, sich mancher frage, ob die Freundschaft vorbei sei.
 
Gott sei großzügig, streue seine Liebe in jedes Leben hinein. „Ich hoffe, es bleibt das Gefühl, dass Gott euch etwas zugesagt hat“, sprach der Geistliche die Firmanden an. Dazu müsse der Glaube nicht perfekt sein, denn die Firmung sei kein Abschluss des Glaubens. Es sei ein Startschuss der Rückenwind gebe. Der Heilige Geist zeige sich unscheinbar im Alltag. „Ihr müsst niemand anderes werden um vor Gott wertvoll zu sein. Selbst, wenn man Gott nur einen kleinen Platz im Leben gebe - nur einen Spalt. „Heute pflanzt Gott einen Samen in euren Leben. Der Glaube ist wie das Samenkorn noch nicht fertig“, sagte Pfarrer Dominik Albert.
 
Die Jugendlichen hatten sich lange und intensiv mit Gemeindereferent Thoma Ruland auf das Fest der Firmung vorbereitet und nun in einem berührenden Gottesdienst, der auch von den Firmanden mitgestaltet und musikalisch von Bernd Kaburek an der Orgel umrahmt wurde, auf die Firmung vorbereitet.
 
Text : Silke Fux