Vorabendmesse zum 28. Sonntag im Jahreskreis in St. Bernhard / Theresiensaal mit Verabschiedung von Frau Gabriele Paré in den Ruhestand (10.10.2026)
Diese Eucharistiefeier zelebrierte Pfarrer Dominik Albert; die Lieder der Gemeinde begleitete Bernhard Kaburek. Lesung und Fürbitten wurden von erwachsenen Ministranten vorgetragen. Pfarrer Albert verknüpfte in sehr persönlich gehaltenen Worten den Erntedank mit dem Dank für die fast 24 Jahre, die Frau Paré im Pfarrbüro von St. Bernhard gearbeitet hatte. Vor dem Schlusssegen eröffnete Beatrice Fuhr-Herz mit dem Lied ‚May the Lord send angels and guide you on your way‘ den Reigen der Beiträge aus St. Bernhard und Heilige Familie. Martina Peter sprach in Reimform für das Gemeindeteam aus Dietlingen, Angelika Masanz für das Gemeindeteam und die Geschwister Schübilla für die Ministranten von St. Bernhard. Geschenke und Blumensträuße wurden überreicht.
Ja, man hatte sich damals vor 24 Jahren nach den Bewerbergesprächen mit Gabriele Paré für die richtige Person als Pfarrsekretärin entschieden und dies auch nie bereut. Das klang in allen Wortbeiträgen an: Sie war einfach da, konnte zuhören und hatte immer ein freundliches Wort. Wo es notwendig war, wusste sie zu trösten, denn meistens war sie erste Ansprechperson bei Trauerfällen. Sie nahm Anmeldungen zur Taufe, zur Erstkommunion, zur Firmung, zur Eheschließung entgegen. Bei ihr konnte man sich zu den unterschiedlichsten Veranstaltungen anmelden und Messstipendien in Auftrag geben; sie schrieb Briefe und druckte sie, händigte Schlüssel aus und machte Kopien. Die Gestaltung des Pfarrbriefs für Pforzheim-West und in Vertretung des Pfarrbriefmantels für die Kirchengemeinde waren ihr Metier. Für den Gottesdienstplan war sie auch oft auf der Suche nach Priestern, die diesen oder jenen Gottesdienst übernehmen oder nach Seelsorgerinnen und Seelsorgern, die Trauerfeiern gestalten sollten. Sie wird allen fehlen, aber man wird sie in dankbarer Erinnerung behalten!
Nach den Dankesworten von Frau Paré fasste der Zelebrant alle guten Wünsche im Segen zusammen und lud die Gottesdienstgemeinde ein, noch zu bleiben. Wer wollte, konnte mit Frau Paré anstoßen, ihr noch persönlich danken und ihr alles Gute für die Zukunft wünschen, einfach noch eine Kleinigkeit essen und im Gespräch verweilen.
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Text und Fotos: Karl-Heinz Renner




