Ökumenischer, inklusiver Schöpfungsgottesdienst

Ein ganz besonderer ökumenischer, inklusiver Schöpfungsgottesdienst zum Thema Wasser fand jüngst bei der evangelischen Kirche auf dem Buckenberg-Haidach statt. Die Idee dazu kam von der katholischen Schöpfungsgruppe Sankt Elisabeth und der Schöpfungsgruppe der evangelisch-methodistischen Gemeinde Pforzheim.

Quelle: Silke Fux

Der Gottesdienst im Freien ersetzte in diesem Jahr den Seehaus-Gottesdienst, zelebriert von der evangelischen Pfarrerin Olga Roth und dem katholischen Seelsorger Georg Lichtenberger, mitgestaltet auch von Uwe Kietzke von der methodistischen Gemeinde.
 
Handlungsorientiert zeigten Kinder spontan wie Wasser verwendet wird.  So beispielsweise in der Gießkanne zum Blumen gießen, in der Trinkflasche zum Trinken, Wasser für das Wasserrad zum Spielen, aber auch für Energie und Stromerzeugung. Wasser werde ebenso zum Putzen und Kochen benötigt wie zum Waschen, Schwimmen, für Tiere und Pflanzen wie auch zum Fischen und für die Boote auf dem Meer.
 
Lichtenberger erinnerte sich daran, wie es als Kind war, in der Badewanne abzutauchen und die Alltagswelt hinter sich zu lassen. Er spannte bildlich den Bogen zur Taufe im Jordan. Der Pfarrer erinnerte an die göttliche Menschlichkeit, an das Eintauchen, wenn Türen zufielen, statt geöffnet zu werden: in Kriegen oder dann, wenn Sündenböcke gesucht würden.
 

Quelle: Silke Fux

„Ich bin nicht erst wertvoll, wenn ich etwas kann, sondern weil ich Gottes geliebtes Kind bin“, unterstrich die evangelische Pfarrerin Olga Roth.
 
Die Gruppe „Go Live“ gestalte den ergreifenden Gottesdienst musikalisch und liturgisch mit und reichte den Besuchern Wasser für ein gegenseitiges Segnungsritual. Gebärden und Bewegungen ergänzten das Gebet „Vater Unser“ und von Papierblumen, die im Wasser schwammen, ging ein symbolischer Hoffnungsschimmer aus, der auch an Gottes Schöpfung erinnerte.  „Wasser erinnert uns daran, dass wir getauft sind, das Wasser des Lebens“, betonten Pfarrerin und Pfarrer.
 
Bilder & Text : Silke Fux