PF Arlinger, Patrozinium in St. Bernhard

07.07.2026 | 05.07.2026 | Rückblick

  
Der Festgottesdienst zum Patrozinium konnte ausnahmsweise in der seit Jahren gesperrten Kirche St. Bernhard im Arlinger gefeiert werden. Pfarrer Dominik Albert zelebrierte die hl. Messe und Bernhard Kaburek begleitete die Lieder am E-Piano. Beim Eröffnungslied „Nun singt ein neues Lied dem Herren, der Wundertaten hat vollbracht“ war die Freude der Gottesdienstgemeinde spürbar, dass man das Patrozinium in der Kirche feiern durfte. „Kommt alle zu mir, die ihr mühselig und beladen seid! Ich will euch erquicken (Mt 11,28)“ Mit diesem Zitat aus dem Tagesevangelium begann der Zelebrant seine Predigt und fuhr fort: „Diese Einladung Jesu hat der selige Bernhard von Baden zutiefst verstanden und angenommen.“ „Von ihm ist ein Satz überliefert, der ganz beeindruckend ist: Wenn man sich wärmen wolle, müsse man zum Feuer gehen; desgleichen müsse man im Gebet Gott sich nähern, wenn man himmlische Süßigkeit inne werden wolle.“ „Wer sich am Feuer der Liebe Gottes wärmt, wird selbst zu einer Quelle der Wärme für andere.“ „Vielleicht liegt gerade darin die Botschaft des seligen Bernhard für unsere Zeit! Bitten wir ihn heute um seine Fürsprache!“ So fasste er das von ihm Ausgeführte zum Schluss zusammen.
 
Am Ende des Gottesdienstes gratulierte Doris Ruf für das Gemeindeteam zum Geburtstag bzw. bedankte sich bei verschiedenen Menschen mit kleinen Geschenken, darunter auch bei Pfarrer Albert für den beeindruckenden Festgottesdienst. Im Anschluss waren alle zum Bleiben ins Foyer eingeladen, wo Getränke, Kuchen und andere Köstlichkeiten bereitstanden.
 
Am Nachmittag konnte, wer wollte, nochmals auf ‚Entdeckungsreise zu den Schätzen‘ in die Kirche kommen und sich über deren künstlerische Gestaltung informieren. Die Künstlerin Anina Gröger stellte die außergewöhnlichen Kunstwerke von Jürgen Goertz vor: Kreuz, Tabernakel, Ewig-Licht-Pfeil, Kanzel, Altar und ‚Maria mit dem Kind‘ auf dem Taufbecken. Sie zeigte auch die Bronce-Plastik ‚Maria mit dem Kind‘ von Gisela Bär, das Lesepult mit den Leuchtern von Reinhold Krause und schließlich das von ihr selbst gestaltete Fenster und das Triptychon im Chorraum.  Angelika Masanz hatte entsprechende Meditationstexte ausgesucht, die sie vortrug, und Beatrice Fuhr-Herz, begleitet am E-Piano von Julia Osipova, sang zwischen den besuchten „Schätzen“ passende Lieder.
 
Text und Fotos: Karl-Heinz Renner