Am Samstag, den 4. Juli 2026 trafen wir uns von 20 Uhr bis 21 Uhr in der St. Franziskuskirche zum jährlichen gemeinsamen Friedensgebet vor dem ausgesetzten Allerheiligsten mit den Missionen anderer Muttersprache. Es war ein bewegendes Zeichen der Verbundenheit und der gelebten Gemeinschaft. Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Kultur kamen zusammen, um gemeinsam für Frieden, Versöhnung und Hoffnung zu beten. Der Barmherzigkeitsrosenkranz sowie Taizè-Lieder wurden dabei in verschiedenen Sprachen gebetet und gesungen. Sowohl die Vielfalt der Kirche wurde dadurch sichtbar als auch der Wunsch nach Frieden, der alle Menschen verbindet. Anschließend beteten wir gemeinsam eine Andacht für den Frieden. Trotz der sprachlichen Unterschiede war die Gemeinschaft im Glauben deutlich spürbar. Von der Gegenwart Jesu in der Gestalt des eucharistischen Brotes in der Monstranz ging ein Friede aus, den nur der Herr uns geben kann. Ein herzlicher Dank gilt allen Missionen, den Mitwirkenden sowie den Gläubigen, die dieses Friedensgebet mitgestaltet und mitgefeiert haben. Auch Herrn Pfarrer Wieslaw Soja und Herrn Pastoralreferent Darko Rubčić ein herzliches Vergelt`s Gott für ihre musikalische Begleitung auf der Gitarre sowie auf dem Klavier. Möge der gemeinsame Einsatz für den Frieden, gegenseitigen Respekt und ein gutes Miteinander auch über dieses Gebet hinaus weiterwirken. Ein jeder von uns ist eingeladen, an dem Ort, wo Gott uns hingestellt hat, zu einem Werkzeug des Friedens zu werden. Dann wird der Friede Christi auch in unserer Kirchengemeinde, in unserer Stadt sowie in unseren Familien erfahrbar und breitet sich immer weiter aus.