Fest der Missionen

Fröhlicher und berührender Gottesdienst in Sankt Franziskus

Quelle: Silke Fux

Mit einem fröhlichen und besonderen Gottesdienst wurde das „Fest der Missionen“ in Sankt Franziskus in der Pfarrei Herz Jesu Pforzheim gefeiert. Da waren afrikanischer Trommelwirbel und eingängige Gesänge der afrikanischen Mission ebenso zu hören wie ein beeindruckender kroatischer Kinderchor mit seinen hellen Stimmen, einfühlsame italienische oder polnische Gesänge. In den Bann ziehend auch das Gebet „Vaterunser“ auf Aramäisch, der Muttersprache Jesu. Unterschiedliche muttersprachliche Missionen, darunter die portugiesische, die polnische, italienische, die kroatische, die vietnamesische, die ungarische, die afrikanische und die chaldäische Gemeinde aus dem Irak sowie Spanisch sprechende Menschen gaben in Pforzheim ein buntes Bild einer umfassenden Weltkirche ab. Denn unterschiedliche Missionen und Gemeinschaften sind Teil der Pfarrei Herz Jesu Pforzheim und sorgten unter dem Motto: „Jesus, in dir verbunden und gesandt“ für viele Sprachen, Kulturen und Rhythmen in einem berührenden und abwechslungsreichen Gottesdienst.
 

Quelle: Silke Fux

Pfarrer Steffen Schölch begrüßte in zahlreichen Sprachen die Gottesdienstteilnehmer.
„Menschen aus vielen Ländern sind hier versammelt. Wir sprechen verschiedene Sprachen, wir haben unterschiedliche Traditionen und feiern doch gemeinsam die eine Eucharistie. Das zeigt, was Kirche ist: Wir müssen nicht alle gleich sein. Unsere Einheit hat einen Namen: Jesus Christus“, betonte Pfarrer Dominik Albert, der die Predigt hielt. Jesus wolle, dass man ihn zur Mitte des Lebens mache. Doch erst wenn Schwierigkeiten kämen, wenn der Glaube Mut oder Opfer verlange, zeige sich, wie tief man in Christus verwurzelt sei.
 
Auch den Glauben gäbe es - ähnlich einem Möbelstück - in verschiedenen Ausführungen. „Es gibt einen Glauben, der nur an der Oberfläche bleibt. Solange alles gut geht, merkt man keinen Unterschied. Aber, wenn Schwierigkeiten kommen, zeigt sich, ob Christus wirklich das Fundament des Lebens ist“, so Albert.
 

Quelle: Silke Fux

Rührend im Gottesdienst war auch die Verabschiedung von Pater Victor Ambrantes, dem Leiter der portugiesischen Gemeinde und Sprecher des Missionsrates, der nach 16 Jahren in Pforzheim nun wieder in sein Heimatland zurückkehrt. Pfarrer Schölch überreichte dem portugiesischen Kollegen mit Worten des Dankes und als Erinnerung an die Zeit in Deutschland einen Regenschirm mit dem Pfarreilogo sowie eine grüne Stola.
 
Ein buntes Buffet mit zahlrechen Spezialitäten unterschiedlicher Nationen rundete das „Fest der Missionen“ bei einem gemeinsamen Essen im Anschluss an den stimmungsvollen Gottesdienst ab.  
 
Text : Silke Fux  
 
 
 
 

Quelle: Silke Fux

   

Quelle: Silke Fux